
Bungie deaktiviert aufgrund eines Exploits vorübergehend die Hawkmoon-Handkanone von Destiny 2 im PvP. Die beliebte exotische Waffe, die für ihre einzigartigen Vorteile bekannt ist, verursachte in Crucible-Matches erhebliche Balanceprobleme. Dies ist nicht das erste Mal, dass Destiny 2, ein Live-Service-Spiel, vor solchen Herausforderungen steht. Zu den früheren Vorfällen gehört der Vorfall mit der übermächtigen Prometheus-Linse.
Trotz der allgemein positiven Resonanz auf die jüngste Erweiterung „The Final Shape“ bleiben Fehler bestehen. Ein Beispiel dafür, dass das neue Automatikgewehr „No Hesitation“ aufgrund eines Codierungsproblems mit seinen Heilgeschossen gegen Barriere-Champions unwirksam ist.
Der Hawkmoon-Exploit beinhaltete die Verwendung des Kinetic Holster-Bein-Mods, um die Aufhebung seines Paracausal Shot-Vorteils zu verhindern, was zu unbegrenzt schadensverstärkten Schüssen führte. Dadurch konnten Spieler Achieve One-Shot-Kills durchführen, was Bungie dazu veranlasste, die Waffe in Crucible schnell zu deaktivieren.
Diese Aktion folgt einem weiteren aktuellen Exploit, bei dem AFK-Farming in privaten Spielen zum Einsatz kam, wodurch In-Game-Ressourcen und gelegentlich Deep-Sight-Waffen gewonnen wurden. Obwohl dieser Exploit ebenfalls schnell behoben wurde, enttäuschte die Entfernung seiner Belohnungen einige Spieler. Das Hawkmoon-Problem stellte jedoch eine größere Bedrohung für die Spielbalance dar.